Projekt Einsteigernetzwerk

Erprobung eines Einsteigernetzwerks an vier Beispielgruppen zur Förderung des Ehrenamts im Eine-Welt-Bereich in Schleswig-Holstein

Projektzeitraum: 01. April 2013 bis 31. März 2015

Projektziel: Das Ehrenamt im Eine-Welt-Bereich in S-H wird unterstützt und gefördert. Am Beispiel von vier BEI-Mitgliedsgruppen werden Konzepte erarbeitet und erprobt, wie weitere Akteure zu gewinnen und einzuarbeiten sind.

Projektleitung: Ulrike Neu

Projektbeschreibung: In zahlreichen Gesprächen mit den BEI-Mitgliedsgruppen wurde dem BEI berichtet, dass viele Ehrenamtliche am zeitlichen Limit arbeiten. Die Arbeit lastet auf den Schultern von wenigen Aktiven. Manchmal reicht die Zeit nicht mal aus, Förderanträge zu schreiben, um wenigstens ausreichend Mittel für die Arbeit zur Verfügung zu haben. Dieses war der Grund ein Projekt zu initiieren, in dem es einmal um die Ehrenamtliche Arbeit in den Gruppen geht. In vier Beispielgruppen soll die Arbeitsbelastung und Arbeitsverteilung einmal näher betrachtet werden (Wer macht wann was? Wieviele Stunden werden überhaupt geleistet? Wie sind die Abläufe?....) Dies wird in einer Situationsanalyse festgehalten. Ein weiterer Schritt ist dann ein Konzept mit entsprechenden Maßnahmen zu erarbeitet, wie Arbeitsbelastung im Ehrenamt verringert werden kann. Vorstellbar sind z.B. PC-Schulungen, um die Kommunikation zu erleichtern. Rhetorikfortbildungen, um selbstbewußter neue Zielgruppen zu erreichen oder gezieltes Ansprechen neuer Akteure. Dies wird sicherlich je nach Gruppe sehr unterschiedlich sein. Danach geht es daran das Konzept umzusetzen (Umsetzungsphase). Wenn dieser Prozess in mehreren Gruppen gleichzeitig abläuft, kann das BEI die Gruppen mit entsprechenden Fortbildungen unterstützen. Alle neuen Akteure könnten vom BEI einen Grundkurs Entwicklungszusammenarbeit erhalten und damit würden die Gruppen in der Einarbeitung neuer Freiwilliger entlastet. Das kow how in unseren Gruppen und bei unseren PromotorInnen bietet ganz viel Expertenwissen bereits in unseren eigenen Reihen. Nachdem die vier Gruppen das Projekt mitgemacht haben, fließen diese Erfahrungen in einen Handlungsleitfaden. Dieser steht dann allen weiteren Gruppen als Hilfe zur Verfügung.

Anforderungen an die teilnehmenden Gruppen:

  • Die Gesamtgruppe hat Interesse.

  • Es finden sich Freiwillige aus der Gruppe, die mit Ulrike Neu zusammen das Thema angehen.

  • Die teilnehmenden Gruppen sollten möglichst aus verschiedenen Bereichen S-H kommen und unterschiedliche Mitgliedsgruppen präsentieren.

Nutzen für die Gruppen:

  • Im Projekt sind verschiedene Kosten kalkuliert, die der Gruppe zugute kommen (Fahrtkosten, Veranstaltungskosten, Materialkosten...)

  • Die Gruppe hat die Chance ihre eigene Organisationsstruktur zu verbessern.

  • Auf Wunsch erhält die Gruppe bedarfsgerecht Fortbildungen oder Inputs.

  • Es werden neue Ehrenamtliche gefunden.

  • Das BEI sorgt für die Einarbeitung der Neuen.

  • Es gibt neue Impulse durch das entstandene neue Netzwerk.

  • Das Projekt bietet ausreichend Freiraum. Die Gruppen können ihre Bedürfnisse formulieren und gezielte Unterstützung erhalten.