Mitgliedsgruppen
Förderverein Guatemala e.V.
Anschrift |
Hermannstraße 13 |
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Telefon |
04381/7177 |
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Fax |
04381/3288 |
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Website |
Ansprechpartner/innen |
Rudolf Albrecht |
Beschreibung
Der Förderverein Guatemala e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der sich überwiegend aus Spenden finanziert. Wir informieren über die Lebenssituation in Guatemala in Form von Diavorträgen in Schulen, Briefen und publizistischer Arbeit in regionalen Zeitungen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Projektförderung, mit der wir vor allem schulische Bildung und Armutsbekämpfung in Zunil/Quetzaltenango unterstützen. Z. Zt. finanzieren wir zehn Lehrergehälter.
Außerdem wurden beispielsweise Schulerweiterungsbauten, Gebäude und Webstühle für Kooperativen, Elektrifizierung bislang nicht angeschlossener Stadtteile, Wasserleitungen oder der Bau von Maismühlen gefördert. Denkbar sind weitere Projekte in der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung, Unterstützung bei der Existenzgründung etc. Voraussetzung ist dabei immer die Vorlage eines aussagekräftigen Antrags und ein detaillierter Kostenvoranschlag.
Spendenkonto: Kontonummer: 170 009 229 , Sparkasse Kreis Plön, BLZ: 21051580
Guatemala in Mittelamerika ist etwa so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Ca. 9 Millionen Menschen leben in diesem Land, bei einem Bevölkerungswachstum von ca. 2,5 % im Jahr. 65 % der Bewohner Guatemalas sind Indigenas (Nachfahren der Maya). Sie sprechen ihre eigenen Sprachen, deren es 22 gibt; die Staatssprache ist Spanisch. Der Grund und Boden in Guatemala ist extrem ungerecht verteilt: 2 % der Bevölkerung besitzen ca. 65 % des fruchtbaren Bodens, auf den vor allem für den Export produziert wird ( Bananen, Kaffee, Baumwolle, Zuckerrohr, Kardamom usw.) Den Rest des Bodens, der sich zum großen Teil an den steilen Berghängen befindet und weit weniger fruchtbar ist, müssen sich ca. 98 % der Bevölkerung teilen.
Auf dem Lande, wo vor allem die Indigenas leben, gibt es 80 % Analphabetentum, die medizinische Versorgung ist extrem schlecht. 85 % der Bevölkerung leben unterhalb der offiziellen Armutsgrenze.
Guatemala ist stark erdbebengefährdet. Bei dem großen Beben von 1976 starben ca. 25000 Menschen, meist in den ländlichen Regionen, weil die Hütten aus Adobe (luftgetrocknete Lehmziegel) den Erschütterungen nicht standhielten und zusammenstürzten. Auch entfalten in letzter Zeit verstärkt Hurrikane ihre zerstörerische Wirkung. Im Oktober 2005 vernichtete der Hurrikan „Stan“ ca. ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche, Erdrutsche und Überschwemmungen begruben ganze Dörfer unter sich, es waren Tausende von Toten zu beklagen

