Projekte

Gemeinsam auf Kurs Richtung Eine Welt

Überführung des Orientierungsrahmens der Kultusministerkonferenz für den Lernbereich Globale Entwicklung in die Schulpraxis in Schleswig-Holstein

Mit Schulen auf Kurs Richtung Eine Welt

Am 1. August startete das Bündnis eine Welt Schleswig-Holstein  e. V sein neues Projekt „Gemeinsam auf Kurs Richtung Eine Welt“.

Es zielt darauf ab, den von Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Kultusministerkonferenz (KMK) erarbeiteten Orientierungsrahmen zum Lernbereich Globale Entwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein modellhaft umzusetzen.

Zusammen mit sechs Modellschulen will das BEI sich daran machen, die Empfehlungen aus dem Orientierungsrahmen im Schulalltag anzuwenden . Dabei stehen nicht nur die Themen der Globalen Entwicklung von  „Armut und soziale Gerechtigkeit“ über „Globale Umweltveränderungen“, „Konflikt und Frieden“, Globalisierung von Wirtschaft und Arbeit“ bis zu „Migration und Integration“ oder „Demokratie und Menschenrechte“ im Fokus. Es geht auch um die Vermittlung von Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, mit der Vielfalt an Informationen sinnvoll umzugehen und sich in die Gestaltung ihrer Mitwelt einzumischen (Erkennen, Bewerten, Handeln).

Dies kann im Fachunterricht geschehen, ist aber besonders im fächerübergreifenden und projektorientierten Unterricht möglich.

Der Orientierungsrahmen enthält dazu eine Vielzahl von Vorschlägen, wie Themenfelder in Grundschulen, in der Sekundarstufe 1 und in beruflichen Schulen bearbeitet werden können.
Er versteht sich darüber hinaus als Hilfestellung bei der Erarbeitung schuleigener Curricula und will  Unterstützung für die Entwicklung von Schulprofilen geben .

Als Eine-Welt-Dachverband sieht das BEI in dem  Orientierungsrahmen eine gute Gelegenheit, die Anliegen der entwicklungspolitischen Arbeit in Schulen in Schleswig-Holstein und bundesweit zu stärken. Deshalb haben wir ein großes Interesse daran, dass die Empfehlungen des Orientierungsrahmens von Schulen aufgegriffen und in die Schulpraxis umgesetzt werden.

Wir sind davon überzeugt, dass den Schulen dies in der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern leichter gelingen kann. Bei außerschulischen Eine-Welt-Initiativen finden sie Fach-kompetenz und Praxiserfahrungen. Hier arbeiten Menschen mit Engagement und Begeisterung an genau den Themen, die der Orientierungsrahmen Kindern und Jugendlichen nahe bringen will.

Das BEI sieht sich als Mittler zwischen Schulen und außerschulischen Eine-Welt-AkteurInnen. Um den Kontakt zu erleichtern baut das BEI zusammen mit dem „Info-Zentrum Eine Welt“ in Lübeck eine landesweite Internet-Plattform mit Adressen von Eine-Welt-Initiativen auf.

Außerdem übernimmt das BEI die Rolle eines Dienstleisters für Schulen, die die Chancen des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung nutzen wollen. Schulen, die sich im Rahmen des Projektes als Modellschulen auf den Weg machen, können mit vielfältiger Unterstützung rechnen, sei es bei der Finanzierung von Maßnahmen, der Vermittlung von außerschulischen Partnern, bei Recherchearbeiten oder der Organisation von Fortbildungen, fachlicher Beratung und anderem mehr. Schließlich erfolgen Erfahrungsaustausch und Ergebnistransfer – auch über die Landesgrenzen hinaus – unter Koordination des BEI.

Nach einer 5-monatigen gemeinsamen Planungsphase bis Ende 2007 soll  Anfang 2008 die praktische Umsetzung in den Modellschulen losgehen. Schulen, die Interesse  haben, sich an dem Modellprojekt zu beteiligen, können sich noch bis Ende September bei Projektleiterin Heike Hackmann melden (0431/6614532).

Das Projekt wird realisiert mit finanzieller Unterstützung von BMZ/InWEnt, MLUR/ Land Schleswig-Holstein, BINGO-Umweltlotterie und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED).
Kontakt: BEI e.V., Heike Hackmann, Papenkamp 62, 24114 Kiel, 0431/6614532, info@bei-sh.org

Das Projekt-Faltblatt ist hier zum Herunterladen

Zur Hintergrundinformation: Orientierungsrahmen Globale Entwicklung der KMK als pdf-Datei.

Projektzeitraum: 2007 bis 2009

Projektleitung: Heike Hackmann

Kooperationspartner:

Hinweis:

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