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Fördergemeinschaft Ngelani-Waisenkinder

AnsprechpartnerIn:
Lydia Lohse

 

Anschrift:
Kopenhagener Allee 42
24109 Kiel

 

Kontakt:
Telefon: 0431-523526
Email: lydia.lohse@ki.tng.de
www.ngelani-waisenkinder.de

 

Mission Statement:

Für Zukunftsperspektiven im Süden Kenias

 

Ziele:

  • Beschulung und Ausbildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen im südlichen Kenia unterstützen
  • Entwicklung des ländlichen Raumes im südlichen Kenia fördern

 

Methoden:

  • Fundraising durch Einzelspender
  • Einwerben von Drittmitteln
  • Pflege und Ausbau der langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen

 

Meilensteine:

1977: Gründung der Fördergemeinschaft in Kiel durch Gisela Weber
1977: Gründung des „Ländlichen Entwicklungszentrums Ngelani“ durch Lesah Musyoki in Kenia
1985: Kauf von Land für die Gründung einer Siedlung für alleinerziehende Frauen zur Existenzsicherung
1998: Bildung des Wandumbi-Förderkreises für die Unterstützung der Behindertenarbeit an zwei weiteren Schulen durch Uli Vorlauf, Kiel
2007: Begegnungsreise zum 30-jährigen Jubiläum der Fördergemeinschaft nach Ngelani
2015: Schließung der Dispensary in Ngelani, da die Kosten im Verhältnis zu der erbrachten Leistung in keinem vertretbaren Verhältnis standen
2017: Begegnungsreise zum 40-jährigen Jubiläum der Fördergemeinschaft nach Ngelani
2018: Verabschiedung der Gründerin und Koordinatorin Mrs. Lesah Musyoki in den Ruhestand

 

Beschreibung:

Die „Fördergemeinschaft Ngelani Waisenkinder“ der ev.-luth. Thomasgemeinde in Kiel-Mettenhof unterstützt seit 1977 Kinder und Jugendliche ohne Eltern und aus armen Familien im südkenianischen Ngelani. Sie ermöglicht mit finanziellen Mitteln jungen Menschen einen Zugang zu Bildung und Ausbildung und stärkt zudem das Lebensumfeld der Familien, die Waisenkinder aufnehmen.

Der selbständig handelnde Arbeitskreis der Kirchengemeinde kooperiert dabei eng mit dem kenianischen Partner „Ngelani Rural Development Centre“ (NRDC). Ein elfköpfiges, ehrenamtliches Komitee vor Ort leitet dieses ländliche Entwicklungszentrum. Es gehört zur „African Inland Church“ und koordiniert die geförderten Maßnahmen in Kenia.

Rund 100 Einzelförderer, Arbeitskreise aus den Luthergemeinden Hamburg-Bahrenfeld und Kraichtal-Oberöwisheim sowie die Grundschule Kiel-Kronsburg unterstützen die Initiative und leisten das Spendenaufkommen. Die Mittel werden für die Ziele der Fördergemeinschaft eingesetzt.

Zu den Maßnahmen gehören beispielweise die Unterstützung und Beschulung von 200-300 Halbwaisen in 20 Dörfern der Region und der Betrieb von zwei Handwerksschulen. An zwei Schulen wurden zudem Klassen für geistig und körperlich behinderte Kinder eingerichtet, auch weiteres Engagement für Menschen mit Behinderungen wurde unterstützt.

Durch die Installation von Regenwassertanks in der trockenen Region sowie die Beschaffung von Fruchtbäumen und Nutztieren soll eine Verbesserung der Ernährungssituation der Familien ermöglicht werden. Durch den Verkauf von Früchten, Eiern oder Milch erzielen Familien zudem kleinere Einkünfte.

Darüber hinaus engagiert sich die Fördergemeinschaft mit der Unterstützung einer AIDS-Selbsthilfegruppe in Ngelani.

Schlagworte:

  • Bildung
  • Gesundheit
  • Humanitäre Hilfe
  • Wasser

Fotos: