Neues Projekt von drei unserer Mitglieder!
Wir freuen uns, verkünden zu können, dass drei unserer Mitglieder gemeinschaftlich ein neues Projekt starten:
Togo´s Töchter - Storytelling und Portraits von Frauen mit togoischen Wurzeln in Deutschland - Frauen aus Togo gesucht, die gern mitmachen wollen
Ein neues Projekt vom Forum Eine Welt Kiel und den Kooperationspartner*innen Njonuo Fe Mo Frauenwege in Togo und SISTERS Frauen für Afrika
sorgt für die Sichtbarmachung der vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven der Frauen zu Teilhabe und Gerechtigkeit, kolonialen Kontinuitäten und ihr Engagement für ihr Herkunftsland Togo in Westafrika.
Das wird in dem Projekt passieren:
Über Portraitarbeit mit der Fotografin Heidi Krautwald und biografisches Storytelling in Workshops mit Melanelle Beryl Hémêfa werden ihre Erfahrungen mit Migration, Rassismus, kultureller Identität und Verbindung zu Togo dokumentiert und in einen globalen Kontext gestellt. In öffentlichen Veranstaltungen wird der Dialog über Anliegen der Diaspora, postkoloniale Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe eröffnet. Die Perspektiven togoischer Frauen in Togo fließen in einer Partnerschaft ein. Die togoischen Frauen in Deutschland setzen sich mit entwicklungspolitischen Zielen auseinander und reflektieren eigenes Engagement in dem Rahmen.
In einer Wanderausstellung ab 2028, einer Print-Publikation, in digitalen Formaten und Veranstaltungen werden die Lebensgeschichten togoischer Frauen über die Methode des Storytellings sichtbar gemacht und für Globales Lernen zur Verfügung gestellt.
In Portraits, Gesprächen und kollektiven Erinnerungsformaten entstehen Bilder einer Diaspora, die oft übersehen wird – jenseits von Opfer- oder Integrationsnarrativen. Gleichzeitig stellt es die Frage, ob und wie sich Frauen togoischer Herkunft für ihr Herkunftsland engagieren. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass globale Ungleichheiten nicht nur im Globalen Süden wirksam sind, sondern sich auch in europäischen Gesellschaften fortsetzen – in Form von strukturellem Rassismus, eingeschränkter Repräsentation und ungleichen Zugängen zu Ressourcen und Sichtbarkeit. Das Projekt verbindet damit lokale Erfahrungen in Deutschland mit globalen historischen und politischen Zusammenhängen zwischen Europa und Westafrika.
Das Projekt wird von der BINGO Projektförderung und vom KED gefördert, weitere Förderer*innen sind angefragt.
Das Projekt wird bis Sommer 2028 laufen.
Wir suchen Frauen mit togoischer Herkunftsgeschichte, die sich beteiligen wollen: Gestartet wird mit einem ersten Treffen im Dezember. Im Jahr 2027 sind weitere Treffen und Fotosessions geplant; die Entwicklung der Stories wird begleitet. Ab 2028 werden die Ergebnisse in Wanderausstellungen Schleswig-Holstein- weit gezeigt.
Bei Fragen wendet Euch gern an die Projektkoordinatorin Andrea Bastian, Tel. 0171 655 99 88, oder per Mail bastian@frauenwege-in-togo.de.
