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Gastbeitrag: Carlotta und Rauni berichten über ihren etwas anderen Arbeitsalltag

Am Anfang fiel es mir schwer, rechtzeitig Feierabend zu machen

Vom Büro ins Homeoffice

Ich heiße Carlotta und studiere Geografie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Im November habe ich mein studienbegleitendes Praktikum beim Bündnis eine Welt Schleswig-Holstein begonnen.

Mein Praktikum beim BEI läuft nun schon seit ein paar Monaten und seit Beginn dieses Jahres arbeite ich von zuhause aus. Die Arbeit im Homeoffice ist definitiv anders als das Arbeiten im Büro. Gut ist, dass ich mir meine Zeit größtenteils selber einteilen kann. Allerdings ist es mir am Anfang schwer gefallen rechtszeitig Feierabend zu machen, weil ich nur schwer ein Ende finden konnte. Aber ich denke, das ist etwas, das ich eh für mein späteres Arbeitsleben lernen muss.

Zeit einteilen - online kommunizieren

Daran, dass der Kontakt mit den Kolleg*innen jetzt nur noch telefonisch oder in Videokonferenzen stattfindet, habe ich mich relativ schnell gewöhnt. Dennoch bin ich froh, dass ich in meiner Anfangszeit des Praktikums die Möglichkeit hatte die meisten der Mitarbeiter*innen des BEIs kennenzulernen und das wirklich sehr freundliche und offene Arbeitsklima erleben zu können. Nun kann ich nicht mehr von Büro zu Büro laufen und fragen, ob ich behilflich sein kann. Trotzdem gibt es spannende Aufgaben und kleinere Projekte, wo ich mitwirke. Beispielsweise helfe ich bei der Planung und Durchführung eines Online-Workshops für Mitglieder von Migrant*innenorganisationen, in dem es darum geht, wie man Förderantrage für Projekte richtig stellt. Außerdem haben wir ein Klimamemory für Schulen entworfen, mit welchem Kinder lernen wie hoch der Wasserverbrauch und die CO²-Emissionen verschiedener Lebensmittel sind.

Mein Praktikum neigt sich nun schon langsam dem Ende und alles in allem bin ich sehr froh, dass ich trotz Lockdown ein Teil des BEIs sein konnte und einen Eindruck von der Arbeit bekommen konnte.

Hallo zusammen,

ich heiße Rauni und werde im Februar und März ein Online-Praktikum, also ein Praktikum im Homeoffice, bei KulturLife absolvieren. Ich komme aus Kiel, habe hier Französisch und Spanisch auf Lehramt studiert und war selbst u.a. als Austauschschülerin und Freiwillige im Ausland. Andere Sprachen und Länder interessieren mich sehr, und so ist die Idee entstanden, bei KulturLife ein Praktikum zu machen. Coronabedingt findet dieses nun, wie von Beginn an abgesprochen war, im Homeoffice statt. Somit bin ich die erste Online-Praktikantin bei KulturLife!

Arbeit auf Distanz

Natürlich habe ich mich vor dem Beginn meines Praktikums gefragt, wie das wohl werden wird, acht Wochen lang zuhause in meiner kleinen Wohnung am Schreibtisch zu sitzen und mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ich nicht persönlich kenne. Aber ich dachte mir, ich probiere es einfach aus. Das Team von KulturLife macht einen sympathischen Eindruck, es werden sich sicherlich interessante Aufgaben finden, die ich von zuhause aus gut bearbeiten kann, und ich hoffe, dass ich trotz der Distanz einen Einblick in die Arbeit bekomme.

Am Morgen des ersten Tages hoffte ich, dass bei der ersten Videokonferenz, mit der das Praktikum beginnen sollte, alles Technische funktioniert – man weiß ja nie. Ich wurde dann sehr freundlich aufgenommen und wir haben meine Aufgaben für die erste Zeit besprochen. Die Dateien und Notizen sind für jede/n, der/die am Projekt mitarbeitet, sichtbar und zugänglich, und die virtuelle Zusammenarbeit klappt bisher prima.

Vor- und Nachteile

Ich muss schon zugeben, zum Teil ist es anstrengend, längere Zeit und ohne Kontakt zu KollegInnen an einer Aufgabe zu arbeiten, gerade wenn die Thematik noch neu ist. Andererseits kann ich mir durch das Homeoffice meine Arbeitszeit gut einteilen und zwischendurch immer wieder Pausen machen und zum Beispiel einen Spaziergang im Schnee machen. Ich denke, mit der Zeit wird es weniger anstrengend werden, und v.a. tut es gut, dass ich zwischendurch immer wieder (virtuellen) Kontakt zu den anderen habe – sei es per Chat, Videokonferenz oder bei einer spontanen „Bewegungspause“ per Skype. Der Austausch ist gerade im Homeoffice wichtig und motiviert.

Mein Fazit nach der ersten Woche: Die ersten Tage sind schnell vergangen, ich habe mich in ein neues Thema eingearbeitet und sehr offene und aufgeschlossene KollegInnen in Videokonferenzen kennen gelernt – natürlich noch längst nicht alle, aber dazu wird es sicherlich noch Gelegenheit geben in einer Teamsitzung, einer Bewegungspause oder einer anderen Online-Aktivität!

 

Erzählen Sie über Ihre Arbeit in Corona-Zeiten

Es sind besondere Herausforderungen, mit denen die Eine-Welt-Arbeit derzeit konfrontiert ist. Erzählen Sie uns und den Leser*innen dieses Blogs davon und helfen Sie uns, möglichst vielen Menschen aus Schleswig-Holstein und dem globalen Süden die Gelegenheit zu geben, von den konkreten Auswirkungen der Corona-Pandemie zu berichten.  

Kontakt:
janin.thies@bei-sh.org

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