WeltWeitWissen-Kongress 2026

Herzlich Willkommen zum WeltWeitWissen-Kongress 2026 in Lübeck!

Über den WeltWeitWissen-Kongress 2026

Vom 14.-16.09.2026 findet der WeltWeitWissen-Kongress erstmalig in Schleswig-Holstein statt!

Veranstaltungsort: Media Docks, Willy-Brandt-Allee 31, 23554 Lübeck.

Der dreitägige Kongress bringt Bildungsakteur*innen der formalen und non-formalen Bildung, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie Interessierte zusammen und diskutiert aktuelle Herausforderungen und Chance des Globalen Lernens auf allen Bildungsebenen. Das Programm umfasst:

  • Wissenschaftliche Impulse 
  • Workshops & Exkursionen  
  • Paneldiskussionen  
  • Netzwerkveranstaltungen 
  • Einen Bildungsmarkt mit Best-Practice Beispielen aus Bildung & Engagement 

Der Kongress verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit praktischen Ansätzen und fragt, wie Bildung konkret zur Veränderung beitragen kann – lokal und global. Gemeinsam gestalten wir Bildungsprozesse und Dialoge, die Wandel ermöglichen – lokal verwurzelt, global verbunden.  

Seit 2005 findet der WeltWeitWissen-Kongress alle zwei Jahre in einem anderen Bundesland statt. In diesem Jahr sollen unter dem Motto „Leben am Meer – Global und Lokal” die globalen Herausforderungen unserer Zeit in den Fokus genommen werden. Im Zentrum stehen Themen wie Meeres- und Klimaschutz, Biodiversität, (globale) Gerechtigkeit, Sicherheit, Migration & Flucht, Handel und vieles mehr.  

Anmeldung & Tickets

Der reguläre Ticketverkauf ist nun gestartet! Schnell Tickets sichern:

Zum WeltWeitWissen Ticketshop!

Tickets sind inklusive Verpflegung am Dienstag, 15.09.2026. Wichtige Infos zur Anfahrt, Unterkunft in Lübeck sowie das Kongressprogramm finden Sie in unserer Übersicht für Teilnehmende. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch (Informationen werden im Laufe der weiteren Programmplanung ergänzt).

Schirmherr*innen

Wir freuen uns, dass der WeltWeitWissen-Kongress 2026 durch folgende Schirmherr*innen unterstützt wird:

Herr Daniel Günther: Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

Unsere Welt ist im Wandel. Klimakrise, knappe Rohstoffe, Kriege und Flucht beeinflussen das Leben aller Menschen. Nur mit mehr Globalem Lernen wird es uns gelingen, den Wandel in unserer Welt besser zu verstehen und wirksamer zu gestalten. Ich begrüße es sehr, dass der Bundeskongress „WeltWeitWissen“ maritime Themen in den Mittelpunkt stellt und damit hervorragend zu unserem Land zwischen den Meeren passt.
© Frank Peter

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Herr Jan Lindenau: Bürgermeister der Hansestadt Lübeck

Als traditionsreiche Hansestadt, Hauptstadt des Fairen Handels und Meeresschutzstadt bekennt sich Lübeck klar zu ihrer Verantwortung für den Klimaschutz und für den Erhalt der Meere. Ich freue mich daher sehr, die Schirmherrschaft für diese wichtige Fachkonferenz zum Globalen Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung zu übernehmen. Allen Teilnehmenden wünsche ich wertvolle Impulse, einen erfolgreichen Austausch und einen inspirierenden Aufenthalt in unserer Hansestadt.
© Stefan Schenk

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Frau Nora Steen: Bischöfin Sprengel Schleswig und Holstein der Nordkirche

Der WeltWeitWissen-Kongress 2026 eröffnet wertvolle Räume für Austausch und Bildung. Globale Netzwerke sind für die Verständigung und eine gemeinsame, nachhaltige Entwicklung unermesslich. Hier entstehen konkrete Handlungsperspektiven in einer Zeit weltweiter Herausforderungen. Wir brauchen diese Orte des Lernens, die Menschen über Ländergrenzen hinweg miteinander verbinden und sie in ihrer Verantwortung stärken, sich für die Bewahrung Schöpfung einzusetzen.
© Tim Riediger, Nordkirche

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Programm

Geopolitische Spannungen, Klimakrise und politische Umbrüche prägen die Welt und wirken bis auf die lokale Ebene. Sie machen globale Zusammenhänge sichtbar und stellen zugleich neue Anforderungen an gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Bildungsarbeit. 

Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheiten kommen Bildungsakteur*innen, Politik und Verwaltung eine zentrale Rolle zu: Sie stärken die Grundlagen demokratischer Gesellschaften, indem sie Räume für Orientierung, kritisches Denken und Austausch schaffen. Globales Lernen verbindet die Kompetenzen, die es heute braucht: Perspektivwechsel, Empathie und die Fähigkeit, Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft, Klima und Gesellschaft differenziert einzuordnen. 

 

Unter dem Motto „Leben am Meer – Global und Lokal“ greift WeltWeitWissen 2026 aktuelle Herausforderungen auf und rückt die Meere als verbindendes Element in den Mittelpunkt: als politischer und ökologischer Raum sowie als Ausgangspunkt für zentrale Zukunftsfragen. Daraus ergeben sich drei inhaltliche Schwerpunkte des Kongresses: Sicherheit und Resilienz im maritimen Raum, Klima- und Meeresschutz sowie Globales Lernen in Zeiten politischer Umbrüche. 

 

Meer & Konflikt: Sicherheit & Resilienz im maritimen Raum

Welche Veränderungen ergeben sich für die Bildungsarbeit aus zunehmenden geopolitischen Spannungen? 

Meere verbinden Staaten und Gesellschaften – als Räume für Handel, Austausch und internationale Zusammenarbeit. Gleichzeitig gewinnen sie in Zeiten geopolitischer Spannungen zunehmend an strategischer Bedeutung: als Konflikträume, militärische Schauplätze und geopolitische Schnittstellen. Fragen globaler Meeresgovernance, militärischer Nutzung, Migration und Flucht, Menschenrechte sowie internationaler Handelsabkommen greifen dabei ineinander und prägen aktuelle Entwicklungen. 

Für die Bildungsarbeit bedeutet das, diese komplexen Zusammenhänge verständlich und kohärent zu vermitteln. Wir diskutieren, wie globale Dynamiken eingeordnet werden können und eine wandelnde Weltordnung greifbar vermittelt werden kann. 

 

Meer & Klima: Klima- und Meeresschutz vermitteln

Wie kann Klima- und Meeresschutz wirksam, motivierend und politisch relevant vermittelt werden? 

Biodiversität, gesunde Ökosysteme und saubere Meere sind grundlegende Voraussetzungen für Leben, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliches Wohlergehen. Dennoch geraten Klima- und Meeresschutz in öffentlichen Debatten zunehmend in den Hintergrund. Für Bildungsakteur*innen bedeutet das, diese Themen stärker als gesamtgesellschaftliche und politische Aufgaben sichtbar zu machen.  

Wir fragen, wie Wissen nicht nur vermittelt, sondern Zusammenhänge verständlich gemacht, Handlungsspielräume aufgezeigt und positive Zukunftsbilder eröffnet werden können. So kann Klima- und Meeresschutz als gestaltbar und relevant erfahren werden und seinen festen Platz auf der politischen Agenda der Bildungsarbeit behaupten.

Meer & Bildung: GL und BNE in politischen Umbrüchen wirksam gestalten

Wie beeinflussen weltpolitische Ereignisse und der Zuwachs rechter Parteien die Arbeit des GL und BNE? Wie können sich GL und BNE trotz shrinking spaces neu ausrichten?  

GL und BNE fördern zentrale Kompetenzen für eine funktionierende, plurale Gesellschaft: den reflektierten Umgang mit Informationen, Empathie und Perspektivwechsel, das Verständnis globaler Macht- und Wirtschaftsstrukturen sowie die Fähigkeit zur politischen Einordnung von Handlungsspielräumen. Gleichzeitig geraten diese grundlegenden pädagogischen Ansätze von GL und BNE politisch und finanziell unter Druck.  

Wir diskutieren am Beispiel der Bildungsarbeit zum Meeresschutz, wie Akteur*innen ihre Ansätze strategisch schärfen und ihre demokratierelevante Funktion sichtbar machen und erhalten können, ohne sich normativ zu erhöhen.