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Zukunftsfähiges Wirtschaften

Unterstützt Schleswig-Holstein eine gesetzliche Pflicht von Unternehmen , Menschenrechte und Umwelt in internationalen Lieferketten zu schützen? Auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion hat das Landesparlament in Kiel dies am Donnerstag zu entscheiden.

Trotz Sommerloch und COVID-19 ist viel passiert und einiges in Bewegung. Die Chance für ein wirksames Lieferkettengesetz ist jetzt da und die Notwendigkeit wurde in der Krise noch einmal besonders deutlich.

Handy, Jeans, Auto, Sportball… viele Alltagsgegenstände haben eine Weltreise hinter sich, bevor sie in unseren Besitz gelangen. Doch unterwegs waren alles andere als Postkartenmotive zu bewundern. Mit dem Smartphone können Interessierte nun globale Lieferketten erkunden.

Die Ergebnisse der bundesweiten Befragung zum „Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte“ zeigen erneut: Zu wenig Unternehmen nehmen sich dem Thema Menschenrechte an. Die regionale Steuerungsgruppe der Initiative Lieferkettengesetz, der unter anderem das Bündnis Eine Welt, DGB und ver.di angehören, fordert eine angemessene politische Reaktion. Auch aus der Landespolitik mehren sich die Stimmen für ein Lieferkettengesetz.

 

Am 24. April 2013 starben in Sabhar 1136 Menschen beim größten Fabrikunfall der Textilindustrie. Worauf wir seither warten: Ein gesetzlicher Rahmen für zuverlässigen Schutz von Mensch und Umwelt in internationalen Lieferketten. Es liegt auf der Hand: Ohne geht es nicht! Deshalb rufen wir dazu auf, sich online und in den sozialen Medien für das Lieferkettengesetz stark zu machen.