News Liste (Zukunftsfähiges Wirtschaften)

Newsroom

Zukunftsfähiges Wirtschaften

Am 26.10. widmen wir uns dem Thema Papier, Ökologie und Menschenrechte. Wir fragen, wie eine nachhaltige und sozial gerechte Zukunft für das "gute alte" Medium Papier aussehen kann und schauen uns vor Ort an, wie die Steinbeis GmbH in Glückstadt Papier für unterschiedlichste Bedürfnisse produziert, ohne auf Frischfasern zurück zu greifen.

Unser Geschäftsführer Martin Weber ist am 18. September eingeladen, gemeinsam mit Carlotta Löbner von Fridays for Future und dem verdi-Bezirk Pinneberg-Steinburg zu diskutieren, ob und inwieweit der Forderungskatalog der Gewerkschaft zur Bundestagswahl in Sachen Klima- und globaler Gerechtigkeit nachgebessert werden kann. Sie können sich einwählen, zuhören und mitdiskutieren!

Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen in Schleswig-Holstein begrüßen den heutigen Beschluss des Lieferkettengesetzes durch den Bundestag. Der nun verabschiedete Kompromiss ist bundesweit von den 138 zivilgesellschaftlichen Organisationen der Initiative Lieferkettengesetz (www.lieferkettengesetz.de) hart erkämpft worden. Auch in Schleswig-Holstein hat ein regionales Bündnis seit knapp zwei Jahren dafür gestritten.

Wenn Schleswig-Holstein sich noch konstruktiv in die Debatte um ein nationales Lieferkettengesetz einbringen will, dann jetzt. Ein landesweites Bündnis fordert vom Landtag in Kiel eine Entscheidung für starken Menschenrechts- und Umweltschutz. Der Entwurf zum Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten geht heute mit der 1. Lesung in den Bundestag ein. Auch im Landtag in Kiel wird die Frage nach der unternehmerischen Sorgfaltspflicht momentan diskutiert. In einer mündlichen Anhörung werden am 28. April Expert*innen dem Umweltausschuss des Landtags das Für und Wider des Lieferkettengesetz erneut darlegen.

Zwar stellt der Entwurf für das Lieferkettengesetz die Chance zu einem Paradigmenwechsel hin zur Verbindlichkeit von Menschenrechten und Umweltschutz in Lieferketten dar. In vielen Punkten muss der Entwurf allerdings nachgebessert werden.

Ein wirksames Lieferkettengesetz erfüllt völkerrechtliche Verpflichtungen, entspricht dem Willen der Verbraucher und ist für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein von zentraler Bedeutung. Zu diesem Schluss kommt ein Bündnis aus 13 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter Kirchen und Gewerkschaften, in seiner Stellungnahme zum derzeit im Landtag diskutierten Antrag der SPD-Fraktion. Die Landespolitik müsse jetzt die Gelegenheit nutzen, Rechtssicherheit von der Bundesregierung einzufordern, um ein Instrument gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in den Lieferketten nach und aus Schleswig-Holstein an die Hand zu bekommen.

Wo und unter welchen Bedingungen wird die Ausstattung der Fankurve im Profi-Fußball produziert? Dieser Frage werden sich Fans und Vereine zunehmend bewusst. Wie stellen sie sich dem Thema und ihrer Verantwortung?
Auf dieser Online-Veranstaltung gehen wir dem nach, fragen und diskutieren.

Öffentliche Verwaltungen und Institutionen sind in der Lage, Einfluss auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltschutz bei der Produktion von IT-Hardware zu nehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die achte Bundeskonferenz zu sozial verträglicher Beschaffung von IT-Produkten, die am 3. und 4. September auf Einladung des Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI) e.V. und der Europa-Universität Flensburg erstmals digital stattfand.

Unterstützt Schleswig-Holstein eine gesetzliche Pflicht von Unternehmen , Menschenrechte und Umwelt in internationalen Lieferketten zu schützen? Auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion hat das Landesparlament in Kiel dies am Donnerstag zu entscheiden.

Trotz Sommerloch und COVID-19 ist viel passiert und einiges in Bewegung. Die Chance für ein wirksames Lieferkettengesetz ist jetzt da und die Notwendigkeit wurde in der Krise noch einmal besonders deutlich.