Initiative Lieferkettengesetz

Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Wir treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland. Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern wir ein Lieferkettengesetz! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen.

Das BEI ist mit seinem Bundesverband agl (Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V.) Teil dieser Initiative.

Informationen, Aktivitäten und Materialien

Weitere Informationen über die Initiative, Hintergrundinformationen und Fallbeispiele von Katastrophen, die deutlich machen, was eine gesetzliche Verantwortung verhindert hätte, finden sie auf der zentralen Internetseite www.lieferkettengesetz.de

Neben Aktionen auf der Bundesebene, sind Aktivitäten von Engagierten in den Ländern und Regionen gewünscht. Ideen für Aktionen finden sich ebenfalls auf der Website.

Petition

In einer Petition fordert das Bündnis von Bundeskanzlerin Angela Merkel, bis 2020 ein Lieferkettengesetz auf den Weg zu bringen. Mit einem solchen Gesetz müssten Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen in ihrem Geschäftsbereich zu vermeiden. Bei Schäden an Menschen und Umwelt könnten Unternehmen haftbar gemacht werden.