Initiative Lieferkettengesetz

Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Wir treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland. Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern wir ein Lieferkettengesetz! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen.

Das BEI ist mit seinem Bundesverband agl (Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V.) Teil dieser Initiative.

Informationen, Aktivitäten und Materialien

Weitere Informationen über die Initiative, Hintergrundinformationen und Fallbeispiele von Katastrophen, die deutlich machen, was eine gesetzliche Verantwortung verhindert hätte, finden sie auf der zentralen Internetseite www.lieferkettengesetz.de

Neben Aktionen auf der Bundesebene, sind Aktivitäten von Engagierten in den Ländern und Regionen gewünscht. Ideen für Aktionen finden sich ebenfalls auf der Website.

Mailaktion

Mehr als 222.222 Menschen haben in den letzten Monaten die Petition für ein bundesweites Lieferkettengesetz unterzeichnet. Aktuell werden alle Stimmen gezählt und die Übergabe der Petition vorbereitet. Derweil kamen zahlreiche weitere Untersuchungen zu dem Schluss, dass Unternehmen zu wenig Verantwortung für Umweltschutz und Menschenrechte entlang ihrer Wertschöpfungskette übernehmen. Nur 22 Prozent der aktuell von der Bundesregierung befragten Unternehmen kommen ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nach. Gemeinsam mit der Initiative Lieferkettengesetz richten wir uns nun an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit der Forderung, dem Lieferkettengesetz nicht weiter im Wege zu stehen. Unterschreiben auch Sie den Appell.