Menschenrechte entlang globaler Wertschöpfungsketten in Schleswig-Holstein

Wie nehmen Unternehmen in Schleswig-Holstein Verantwortung für Folgen ihres globalen Wirtschaftens wahr?

Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird über die Herausforderungen, Möglichkeiten und Ansätze für Unternehmen gesprochen, Risiken in Wertschöpfungsprozessen zu reduzieren. Schon längst ist klar, dass dass ein lediglich auf Wachstum und Ausbeutung von Ressourcen ausgelegtes Wirtschaftsmodell riskant ist und auch für Unternehmen nicht nachhaltig sein kann.

Nachhaltig wirtschaften = Menschenrechte wahren

Nach wie vor kommt es auch unter Beteiligung deutscher Unternehmen weltweit zu Menschenrechtsverletzungen. Eine beispielhafte Aufstellung  liefert unter anderem die Organisation Oxfam. Eine bundesweite Kampagne verlangt aktuell ein Gesetz, welches die Sorgfaltspflichten für Unternehmer*innen in (internationalen) Lieferketten regelt.

Wir fragen: Wie können wir Unternehmen in Schleswig-Holstein dabei unterstützen, Informationen und Handlungsspielraum für eine angemessene Sorgfalt entlang ihrer Wetschöpfungsketten zu gewinnen?

  • Welche globalen Lieferketten führen in das Bundesland?
  • Was können Unternehmer*innen in Schleswig-Holstein tun, um noch mehr Sorgfalt gegenüber Mensch und Umwelt zu üben?
  • Welches Potential hat der Wirtschaftsstandort, eine sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft zu fördern?

Gewerkschaften, Umweltverbände, kirchliche Vereinigungen und vor allem die Eine-Welt-Engagierten fordern auch von Ihnen mehr Verantwortung zu übernehmen. Ein breiter gesellschaftlicher Dialog kann Handlungsoptionen hierfür eröffnen. Ziel ist regional- und branchenspezifische Lösungsansätze zu finden und zu diskutieren.

Was macht das Projekt: Augen auf im Handelsverkehr!

  • Informations- und Diskussionsangebote für Unternehmer*innen und Bürger*innen schärfen den Blick für Menschenrechtsverletzungen, die auf das Verhalten von Wirtschaftsteilnehmer*innen zurückzuführen sind.
  • Wir sammeln Best-Practice-Beispiele, Erfahrungen und Konzepte in Schleswig-Holstein. Durch Austausch und im Dialog können Unternehmer*innen voneinander lernen und an gemeinsamen Nachhaltigkeitszielen arbeiten.
  • Hinsichtlich einer gesetzlichen Regelung für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten (Lieferkettengesetz) unterstützen wir den breiten gesellschaftlichen Diskurs und erinnern daran, dass auch die Perspektiven der Betroffenen entlang globaler Wertschöpfungsketten berücksichtigt werden.

Machen Sie sich auf den Weg entlang globaler Lieferketten