Herzlich Willkommen zum WeltWeitWissen-Kongress 2026 in Lübeck!

Das Programm bei WeltWeitWissen 2026

Das Programm umfasst:

  • Wissenschaftliche Impulse 
  • Workshops & Exkursionen  
  • Paneldiskussionen  
  • Netzwerkveranstaltungen 
  • Einen Bildungsmarkt mit Best-Practice Beispielen aus Bildung & Engagement

Zum vorläufigen Programm

WWWK26_Programm.pdf (696,0 KiB)

Kurzübersicht:

Montag, 14.09.2026
Ab 11:00 Uhr Ankommen und Registrierung
  Möglichkeit zum Netzwerken bei Imbiss
13:00 Uhr

Offizieller Beginn, Begrüßung durch das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V.

Grußworte

1. Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (angefragt)

2. Vertreter*in der schleswig-holsteinischen Landesregierung (tba)

13:45 Uhr

Impulsvorträge im Plenum

1. Meeresschutz, Sicherheit, Demokratie: Warum globale Bildung jetzt zählt (Speaker tba)

2. Wissenschaftliche Einblicke in Klima- und Meeresschutz (Arbeitstitel), Prof. Dr. Arne Körtzinger, Professor für Meereschemie | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

3. Ein maritimes Schutzkonzept aus indigener Perspektive (Arbeitstitel), Menggeyao Morobe Consulting Services | Delegation aus Papua Neuguinea

15:00 Uhr

Grußwort Schirmherrin Nora Steen, Bischöfin der Nordkirche im Sprengel Schleswig und Holstein

15:30 Uhr Faire Kaffeepause mit dem Weltladen Lübeck
16:00 - 18:00 Uhr

Workshop Slot 1

 

Ab 18:30 Uhr

Empfang im Lübecker Rathaus

Begrüßung durch Schirmherr Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt und Hauptstadt des Fairen Handels Lübeck

Dienstag, 15.09.2026
09:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung des Bildungsmarktes
10:00 Uhr

Workshopslot 2

 

12:00 Uhr

Mittagspause

Möglichkeit zum Netzwerken, Besuch des Bildungsmarktes und Ausstellung des Jugendwettbewerbs "NextGen Ocean City"

Coffee Talk & Coffee Tasting mit Delegation von Kaffeebäuer*innen aus Nicaragua (in Planung)

13:30 Uhr

Workshopslot 3

 

15:30 Uhr

Kaffeepause

16:00 - 18:00 Uhr

Workshopslot 4

 

Ab 18:30 Uhr

Abendessen

20:00 Uhr

Abendprogramm: Showeinlage der MeerManege e.V., Verein für Zirkuskünste

21:00 Uhr

Ende Konferenztag 2

Mittwoch, 16.09.2026
09:00 Uhr

Begrüßung

Preisverleihung Jugendwettbewerb "NextGen Ocean City" zum Vorhaben der Meeresschutzstadt Lübeck

10:00 Uhr

Keynote: Vom Lernen zum Handeln - Wege in eine resiliente Zukunft (Arbeitstitel)

Speaker tba

10:30 Uhr

Paneldiskussion im Plenum: Beyond the Sea - Resilience, Climate Action andthe Future of Democratic Education (Arbeitstitel)

 

12:00 Uhr

Schlussbemerkungen im Plenum

13:00 Uhr

Imbiss und Netzwerken

14:00 Uhr

Ende Konferenztag 3

Themen:

Geopolitische Spannungen, Klimakrise und politische Umbrüche prägen die Welt und wirken bis auf die lokale Ebene. Sie machen globale Zusammenhänge sichtbar und stellen zugleich neue Anforderungen an gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Bildungsarbeit. 

Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheiten kommen Bildungsakteur*innen, Politik und Verwaltung eine zentrale Rolle zu: Sie stärken die Grundlagen demokratischer Gesellschaften, indem sie Räume für Orientierung, kritisches Denken und Austausch schaffen. Globales Lernen verbindet die Kompetenzen, die es heute braucht: Perspektivwechsel, Empathie und die Fähigkeit, Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft, Klima und Gesellschaft differenziert einzuordnen. 

Unter dem Motto „Leben am Meer – Global und Lokal“ greift WeltWeitWissen 2026 aktuelle Herausforderungen auf und rückt die Meere als verbindendes Element in den Mittelpunkt: als politischer und ökologischer Raum sowie als Ausgangspunkt für zentrale Zukunftsfragen. Daraus ergeben sich drei inhaltliche Schwerpunkte des Kongresses: Sicherheit und Resilienz im maritimen Raum, Klima- und Meeresschutz sowie Globales Lernen in Zeiten politischer Umbrüche. 

Meer & Konflikt: Sicherheit & Resilienz im maritimen Raum

Welche Veränderungen ergeben sich für die Bildungsarbeit aus zunehmenden geopolitischen Spannungen? 

Meere verbinden Staaten und Gesellschaften – als Räume für Handel, Austausch und internationale Zusammenarbeit. Gleichzeitig gewinnen sie in Zeiten geopolitischer Spannungen zunehmend an strategischer Bedeutung: als Konflikträume, militärische Schauplätze und geopolitische Schnittstellen. Fragen globaler Meeresgovernance, militärischer Nutzung, Migration und Flucht, Menschenrechte sowie internationaler Handelsabkommen greifen dabei ineinander und prägen aktuelle Entwicklungen. 

Für die Bildungsarbeit bedeutet das, diese komplexen Zusammenhänge verständlich und kohärent zu vermitteln. Wir diskutieren, wie globale Dynamiken eingeordnet werden können und eine wandelnde Weltordnung greifbar vermittelt werden kann. 

Meer & Klima: Klima- und Meeresschutz vermitteln

Wie kann Klima- und Meeresschutz wirksam, motivierend und politisch relevant vermittelt werden? 

Biodiversität, gesunde Ökosysteme und saubere Meere sind grundlegende Voraussetzungen für Leben, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliches Wohlergehen. Dennoch geraten Klima- und Meeresschutz in öffentlichen Debatten zunehmend in den Hintergrund. Für Bildungsakteur*innen bedeutet das, diese Themen stärker als gesamtgesellschaftliche und politische Aufgaben sichtbar zu machen.  

Wir fragen, wie Wissen nicht nur vermittelt, sondern Zusammenhänge verständlich gemacht, Handlungsspielräume aufgezeigt und positive Zukunftsbilder eröffnet werden können. So kann Klima- und Meeresschutz als gestaltbar und relevant erfahren werden und seinen festen Platz auf der politischen Agenda der Bildungsarbeit behaupten.

Meer & Bildung: GL und BNE in politischen Umbrüchen wirksam gestalten

Wie beeinflussen weltpolitische Ereignisse und der Zuwachs rechter Parteien die Arbeit des GL und BNE? Wie können sich GL und BNE trotz shrinking spaces neu ausrichten?  

GL und BNE fördern zentrale Kompetenzen für eine funktionierende, plurale Gesellschaft: den reflektierten Umgang mit Informationen, Empathie und Perspektivwechsel, das Verständnis globaler Macht- und Wirtschaftsstrukturen sowie die Fähigkeit zur politischen Einordnung von Handlungsspielräumen. Gleichzeitig geraten diese grundlegenden pädagogischen Ansätze von GL und BNE politisch und finanziell unter Druck.  

Wir diskutieren am Beispiel der Bildungsarbeit zum Meeresschutz, wie Akteur*innen ihre Ansätze strategisch schärfen und ihre demokratierelevante Funktion sichtbar machen und erhalten können, ohne sich normativ zu erhöhen.