Herzlich Willkommen zum WeltWeitWissen-Kongress 2026 in Lübeck!
Das Programm bei WeltWeitWissen 2026
Das Programm umfasst:
- Wissenschaftliche Impulse
- Workshops & Exkursionen
- Paneldiskussionen
- Netzwerkveranstaltungen
- Einen Bildungsmarkt mit Best-Practice Beispielen aus Bildung & Engagement
Zum vorläufigen Programm
Kurzübersicht:
| Ab 11:00 Uhr | Ankommen und Registrierung |
| Möglichkeit zum Netzwerken bei Imbiss | |
| 13:00 Uhr |
Offizieller Beginn, Begrüßung durch das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. Grußworte 1. Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (angefragt) 2. Vertreter*in der schleswig-holsteinischen Landesregierung (tba) |
| 13:45 Uhr |
Impulsvorträge im Plenum 1. Meeresschutz, Sicherheit, Demokratie: Warum globale Bildung jetzt zählt (Speaker tba) 2. Wissenschaftliche Einblicke in Klima- und Meeresschutz (Arbeitstitel), Prof. Dr. Arne Körtzinger, Professor für Meereschemie | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel 3. Ein maritimes Schutzkonzept aus indigener Perspektive (Arbeitstitel), Menggeyao Morobe Consulting Services | Delegation aus Papua Neuguinea |
| 15:00 Uhr |
Grußwort Schirmherrin Nora Steen, Bischöfin der Nordkirche im Sprengel Schleswig und Holstein |
| 15:30 Uhr | Faire Kaffeepause mit dem Weltladen Lübeck |
| 16:00 - 18:00 Uhr |
Workshop Slot 1
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| Ab 18:30 Uhr |
Empfang im Lübecker Rathaus Begrüßung durch Schirmherr Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt und Hauptstadt des Fairen Handels Lübeck |
| 09:00 Uhr | Begrüßung und Eröffnung des Bildungsmarktes |
| 10:00 Uhr |
Workshopslot 2
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| 12:00 Uhr |
Mittagspause Möglichkeit zum Netzwerken, Besuch des Bildungsmarktes und Ausstellung des Jugendwettbewerbs "NextGen Ocean City" Coffee Talk & Coffee Tasting mit Delegation von Kaffeebäuer*innen aus Nicaragua (in Planung) |
| 13:30 Uhr |
Workshopslot 3
|
| 15:30 Uhr |
Kaffeepause |
| 16:00 - 18:00 Uhr |
Workshopslot 4
|
| Ab 18:30 Uhr |
Abendessen |
| 20:00 Uhr |
Abendprogramm: Showeinlage der MeerManege e.V., Verein für Zirkuskünste |
| 21:00 Uhr |
Ende Konferenztag 2 |
| 09:00 Uhr |
Begrüßung Preisverleihung Jugendwettbewerb "NextGen Ocean City" zum Vorhaben der Meeresschutzstadt Lübeck |
| 10:00 Uhr |
Keynote: Vom Lernen zum Handeln - Wege in eine resiliente Zukunft (Arbeitstitel) Speaker tba |
| 10:30 Uhr |
Paneldiskussion im Plenum: Beyond the Sea - Resilience, Climate Action andthe Future of Democratic Education (Arbeitstitel)
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| 12:00 Uhr |
Schlussbemerkungen im Plenum |
| 13:00 Uhr |
Imbiss und Netzwerken |
| 14:00 Uhr |
Ende Konferenztag 3 |
Themen:
Geopolitische Spannungen, Klimakrise und politische Umbrüche prägen die Welt und wirken bis auf die lokale Ebene. Sie machen globale Zusammenhänge sichtbar und stellen zugleich neue Anforderungen an gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Bildungsarbeit.
Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheiten kommen Bildungsakteur*innen, Politik und Verwaltung eine zentrale Rolle zu: Sie stärken die Grundlagen demokratischer Gesellschaften, indem sie Räume für Orientierung, kritisches Denken und Austausch schaffen. Globales Lernen verbindet die Kompetenzen, die es heute braucht: Perspektivwechsel, Empathie und die Fähigkeit, Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft, Klima und Gesellschaft differenziert einzuordnen.
Unter dem Motto „Leben am Meer – Global und Lokal“ greift WeltWeitWissen 2026 aktuelle Herausforderungen auf und rückt die Meere als verbindendes Element in den Mittelpunkt: als politischer und ökologischer Raum sowie als Ausgangspunkt für zentrale Zukunftsfragen. Daraus ergeben sich drei inhaltliche Schwerpunkte des Kongresses: Sicherheit und Resilienz im maritimen Raum, Klima- und Meeresschutz sowie Globales Lernen in Zeiten politischer Umbrüche.
Welche Veränderungen ergeben sich für die Bildungsarbeit aus zunehmenden geopolitischen Spannungen?
Meere verbinden Staaten und Gesellschaften – als Räume für Handel, Austausch und internationale Zusammenarbeit. Gleichzeitig gewinnen sie in Zeiten geopolitischer Spannungen zunehmend an strategischer Bedeutung: als Konflikträume, militärische Schauplätze und geopolitische Schnittstellen. Fragen globaler Meeresgovernance, militärischer Nutzung, Migration und Flucht, Menschenrechte sowie internationaler Handelsabkommen greifen dabei ineinander und prägen aktuelle Entwicklungen.
Für die Bildungsarbeit bedeutet das, diese komplexen Zusammenhänge verständlich und kohärent zu vermitteln. Wir diskutieren, wie globale Dynamiken eingeordnet werden können und eine wandelnde Weltordnung greifbar vermittelt werden kann.
Wie kann Klima- und Meeresschutz wirksam, motivierend und politisch relevant vermittelt werden?
Biodiversität, gesunde Ökosysteme und saubere Meere sind grundlegende Voraussetzungen für Leben, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliches Wohlergehen. Dennoch geraten Klima- und Meeresschutz in öffentlichen Debatten zunehmend in den Hintergrund. Für Bildungsakteur*innen bedeutet das, diese Themen stärker als gesamtgesellschaftliche und politische Aufgaben sichtbar zu machen.
Wir fragen, wie Wissen nicht nur vermittelt, sondern Zusammenhänge verständlich gemacht, Handlungsspielräume aufgezeigt und positive Zukunftsbilder eröffnet werden können. So kann Klima- und Meeresschutz als gestaltbar und relevant erfahren werden und seinen festen Platz auf der politischen Agenda der Bildungsarbeit behaupten.
Wie beeinflussen weltpolitische Ereignisse und der Zuwachs rechter Parteien die Arbeit des GL und BNE? Wie können sich GL und BNE trotz shrinking spaces neu ausrichten?
GL und BNE fördern zentrale Kompetenzen für eine funktionierende, plurale Gesellschaft: den reflektierten Umgang mit Informationen, Empathie und Perspektivwechsel, das Verständnis globaler Macht- und Wirtschaftsstrukturen sowie die Fähigkeit zur politischen Einordnung von Handlungsspielräumen. Gleichzeitig geraten diese grundlegenden pädagogischen Ansätze von GL und BNE politisch und finanziell unter Druck.
Wir diskutieren am Beispiel der Bildungsarbeit zum Meeresschutz, wie Akteur*innen ihre Ansätze strategisch schärfen und ihre demokratierelevante Funktion sichtbar machen und erhalten können, ohne sich normativ zu erhöhen.
